Exilexistenz Lyrics

Wallfahrer
Ich hab' genug von ihren Phrasen, getränkt in Arroganz und Überheblichkeit
Ich hab' genug von ihren Lehren, geboren aus dem Wunsch nach absoluter Hörigkeit
Ich hab' genug von ihren Taten, getrieben von der Sehnsucht nach Macht und Kapital
Ich hab' genug von ihrer Nähe und kann es nicht leugnen: Sie sind in der Überzahl

Warum lässt du dich blenden?
Sie schließen dich ein, doch du küsst ihre Hand
Warum lässt du dich verführen?
Sie stellen dich mit dem Rücken an die Wand
Es wird Zeit dich zu befreien
Von dieser grässlichen Verlogenheit
Es wird Zeit dich zu verändern
So überwinde Deine eigene Eitelkeit

Exilexistenz
Am Rand der Meute
Asyl fernab der Dekadenz
Exilexistenz
Eremitendasein
Exilexistenz
Agitatorresistenz

Ich kann dies alles nicht verstehen
Wohin verschwand die Bildung, wohin verschwand Vernunft?
An welchem Tag seid ihr erblindet?
Wann wurdet ihr zu Feinden eurer eigenen Zunft?
Dies alles lässt mich resignieren
Die Hoffnung auf Reform verblasst in Ignoranz
Während jene triumphieren
Die selbsternannten Führer und ihre Ordonnanz

"O cives, cives quaerenda pekunia primum est, virtus post nummos." (Horaz)

Selbsterkenntnis in der Einsamkeit